Rutschte mit Werder auf den Relegationsplatz ab: Florian Kohfeldt. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Matthias Balk/dpa)

Frank Baumann hat ein eindeutiges Bekenntnis zu Florian Kohfeldt vor dem Saisonfinale von Werder Bremen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vermieden.

Nach dem 0:2 beim FC Augsburg ließ der Geschäftsführer zunächst offen, ob der Coach auch am letzten Spieltag am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach noch auf der Trainerbank sitzen werde.

«Wir haben eine brutal große Enttäuschung, so dass ich keine klaren Aussagen treffen möchte», sagte Baumann im ZDF-«Sportstudio». Er wolle sich zuerst mit seinen Kollegen und dem Aufsichtsrat abstimmen. «Wir müssen die Enttäuschung erstmal sacken lassen», sagte Baumann der «Deichstube». Der Sportchef habe noch keine Zeit gehabt, sich mit den weiteren Verantwortlichen auszutauschen.

Durch das neunte sieglose Ligaspiel in Serie stürzte Werder auf den Relegationsplatz 16. Kohfeldt hatte anschließend betont, dass er sich zutraue, Bremen im Notfall wie im Vorjahr über eine erneute Relegation vor dem Abstieg zu bewahren. «Ich bin nach wie vor kämpferisch», sagte der 38-Jährige.

Bereits Ende April nach dem 1:3 beim 1. FC Union Berlin am 31. Spieltag hatte Baumann die Zukunft von Kohfeldt zunächst offen gelassen. Anschließend wurde dem Trainer nach langen Beratungen jedoch das Vertrauen ausgesprochen.

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