Samir Arabi, Sportchef von Arminia Bielefeld. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Sportchef Samir Arabi sieht trotz des schwachen Saisonstarts von Arminia Bielefeld in die Fußball-Bundesliga keinen Grund zur Unruhe.

«Jedes Jahr Bundesliga-Fußball ist ein großes Geschenk. Es geht für uns in der Bundesliga immer ums nackte Überleben. Es ist ein purer Kampf, und wir sollten in unserer Situation der Liga gegenüber demütig sein», sagte er in einem Interview der Zeitung «Die Glocke». Mit nur vier Punkten aus den bisherigen sieben Spielen rangieren die Ostwestfalen derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Arabi hält wenig von der wachsenden Erwartungshaltung im Umfeld des Clubs und verwies auf die in dieser Saison stark besetzte 2. Liga: «Die drei, die jetzt da unten stehen, also Fürth, Bochum und wir, haben in dieser Liga eigentlich nichts zu suchen. Von der Wirtschaftskraft nicht, von der Größe der Stadt nicht, von der Infrastruktur nicht. Stattdessen gehören Vereine wie der HSV, Bremen, Schalke, Nürnberg, Düsseldorf oder Hannover in die Bundesliga. Sie würden alle gerne mit uns tauschen.»

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