Genießt weiter das volle Vertrauen des englischen Fußball-Verbandes (FA): Trainer Gareth Southgate. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Joe Giddens/PA Wire/dpa)

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate genießt trotz der jüngsten Kritik an ihm nach Aussage der FA-Vorsitzenden Debbie Hewitt das volle Vertrauen des Fußball-Verbandes (FA).

«Bevor Gareth Trainer war, gab es nicht den Stolz, das englische Trikot zu tragen. Es gab eine Vereinsrivalität, über die wir gelesen haben, und Spieler, die sich nicht verstanden haben», sagte sie. «Basierend auf allen Fakten auf dem Spielfeld ist er der erfolgreichste englische Trainer, den wir seit 55 Jahren hatten.»

Southgate hatte sein Amt 2016 angetreten. Seitdem führte er England ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2018 und im vergangenen Jahr erstmals ins Finale der Europameisterschaft. Kritik war nach den jüngsten Ergebnissen in der Nations League aufgekommen. Die Briten spielen in einer Gruppe mit Deutschland und sind dort nach vier Spieltagen Tabellenletzter. 

Vor allem nach dem 0:4 gegen Ungarn in der vergangenen Woche war von einigen Seiten bereits die Ablösung des 51-Jährigen gefordert worden. «Ich habe in der Wirtschaft gearbeitet, und Gareths Fähigkeiten, sein hoher IQ, würden ihn zu einem Geschäftsführer in jedem Bereich machen», verteidigte Hewitt den Coach.

Die Vertragsverlängerung mit Southgate im vergangenen Jahr bis 2024 unterstützt die 42-Jährige, die seit Januar der FA vorsteht. «Wir haben Vertrauen in Gareth aus all den Gründen, die ich beschrieben habe, und ich denke, das ist das Wichtigste», sagte sie und fügte mit Blick auf die WM im Herbst in Katar zu: «Und das ist besonders wichtig, wenn es um das größte Turnier geht.»

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