Die Premier League möchte Platzstürme und Pyrotechnik härter bestrafen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Mike Egerton/PA Wire/dpa/Archivbild)

Im englischen Profi-Fußball werden in der kommenden Saison härtere Strafen für das Fehlverhalten von Fans und Zuschauern verhängt. Das gaben der englische Fußballverband (FA), die Premier League und die für die Zweite, Dritte und Vierte Liga zuständige EFL bekannt.

Ziel sei es, «das zunehmende asoziale und kriminelle Verhalten zu bekämpfen, das in letzter Zeit auf Fußballplätzen zu beobachten ist», hieß es. Unterstützt wird das neue Regelwerk vom Fanverband Football Supporters‘ Association.

Strafregister und Stadionverbot

Härtere Strafen drohen in Zukunft bei Platzsturm, der Verwendung von Fackeln und Pyrotechnik, wenn Dinge aufs Spielfeld geworfen werden, bei diskriminierendem Verhalten und Drogenmissbrauch. «Diese Handlungen sind gefährlich, illegal und haben schwerwiegende Folgen», teilten die Fußball-Autoritäten mit. «Sie haben keinen Platz im Fußball oder sonst wo.»

Wer mit Beginn der Saison 2022/23 dagegen verstößt, wird der Polizei gemeldet, riskiert einen Eintrag ins Strafregister und im schlimmsten Fall sogar eine Gefängnisstrafe. Wer den Platz stürmt, Pyrotechnik oder Rauchbomben bei sich trägt oder benutzt, wird außerdem umgehend mit einem Stadionverbot belegt, das im Falle von Kindern auch für deren Eltern oder Begleitpersonen gilt.

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