VfB-Coach Pellegrino Matarazzo (r) und Dresdens Trainer Markus Anfang. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Robert Michael/dpa)

Trainer Pellegrino Matarazzo ist mit seinem VfB Stuttgart nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg im DFB-Pokal-Erstrundenmatch bei Dynamo Dresden hart ins Gericht gegangen.

In der zweiten Halbzeit sah der 44-Jährige zeitweise sogar eine Art Arbeitsverweigerung. «Es war eine Folge der Nicht-Leistung, dass wir die Gelb-Rote Karte bekommen haben», sagte Matarazzo.

Der Bundesligist hatte eine der wenigen Chancen zur verdienten Halbzeitführung durch Darko Churlinov genutzt, im zweiten Abschnitt aber nach Ansicht des Trainers zu wenig gemacht. «Wir sind da sehr träge ins Spiel gekommen. Wir waren nicht mehr spritzig genug, haben im Pressing das Timing verpasst und viele Ballverluste gehabt», sagte der Trainer. Erst nach dem Platzverweis für Waldemar Anton (67.) zeigte sein Team eine zufriedenstellende kämpferische Leistung. «Wir haben mit Leidenschaft die Null gehalten», sagte Matarazzo.

Sein Kollege Markus Anfang fand es bitter, dass Dynamo innerhalb einer Woche zwei Pflichtspiele mit einem Tor Differenz verlor, die auch anders hätten ausgehen können. «Dennoch habe ich viel Positives gesehen. Aber es ist schon traurig, dass wir mit Robin Tim Becker und Michael Akoto zwei Spieler verletzt verloren haben. Nach Lage der Dinge sieht es bei ihnen auch nicht so gut aus», sagte Anfang.

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