Leipzigs Timo Werner und Trainer Marco Rose unterhalten sich während einer Spielunterbrechung. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jan Woitas/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa)

Nach dem Wechselzoff in der Champions League zwischen Nationalspieler Timo Werner und RB Leipzigs Cheftrainer Marco Rose hat es ein klärendes Gespräch gegeben.

«Der Spieler ist auf mich zugekommen, wir haben geredet, wir haben unsere Ansichten ausgetauscht. Fakt ist, dass ich solche Dinge nicht dulden kann und dulden möchte. Und das ist wichtig. Ich glaube, das ist bei Timo auch angekommen», sagte Rose bei der Pressekonferenz vor dem Spiel an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05. Werner war nach seiner Auswechslung beim 3:1 gegen Celtic Glasgow am Mittwoch wild schimpfend vom Platz gegangen, hatte nur zögerlich mit dem Trainer abgeklatscht und sich anschließend in die hinterste Ecke der Bank gesetzt.

Für Rose ist die Sache damit erledigt. «Timo spielt», stellte er klar. «Ich möchte, dass er für unseren Verein und für Deutschland viele Tore schießt. Ich möchte, dass er sich weiterentwickelt, darüber haben wir geredet. Dementsprechend ist das Thema aus der Welt, es wird sicherlich nicht mehr vorkommen. Es ist alles wieder in Ordnung. Dementsprechend Haken dran», sagte der 46 Jahre alte Rose. Er machte dem beim Celtic-Spiel unglücklich agierenden Werner deutlich, «für was wir hier in Leipzig stehen wollen, für Teamfähigkeit, für Gemeinsamkeit. Wenn wir große Ziele erreichen wollen, dann haben wir nur zusammen und als Team die Chance. Ich glaube, die Botschaft ist angekommen.»

Von