Bremens Trainer Ole Werner hat Grund zu lächeln. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa)

In nur zwölf Monaten hat Ole Werner den SV Werder Bremen von Platz zehn der 2. Liga in die Nähe der Europa-League-Plätze der Fußball-Bundesliga geführt. Vor dem heutigen Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (18.30 Uhr/Sky) verriet der Werder-Trainer nun einen der Gründe für diesen Erfolg.

Seine Spieler und er hätten die vorangegangene Zeit mit dem Bundesliga-Abstieg und der Impfpass-Affäre seines Vorgängers Markus Anfang einfach ausgeblendet.

«Wenn ich so drüber nachdenke, ist das schon ein wenig kurios: Wir haben nie wieder über diese Zeit gesprochen», sagte Werner in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». «Die Spieler haben einen Cut gemacht und hatten keine Lust, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Sie wollten einfach zeigen, was für eine Qualität sie haben.»

Mit einer großen Aufholjagd schaffte Werder in der vergangenen Saison doch noch den Wiederaufstieg und steht aktuell in der Bundesliga neun Tabellenplätze und zwölf Punkte vor dem Mitaufsteiger Schalke. Ein weiterer Grund für diese Entwicklung ist Werners Rückkehr zu einem offensiven und attraktiven Spielstil. «Ich kenne Werder immer schon als Verein, der sich mit der Art und Weise identifiziert, wie er Fußball spielt», sagte der 34-Jährige. «Bei anderen Clubs steht vielleicht etwas anderes im Vordergrund, der Kampf, etwas Politisches, im Ausland auch mal die Religion. Unser Markenkern ist Offensivfußball.»

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