Muss auf seinen Einstand in Saudi-Arabien noch warten: Cristiano Ronaldo. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Amr Nabil/AP/dpa)

Fußball-Superstar Ronaldo wird sein Debüt in Saudi-Arabien einem lokalen Medienbericht zufolge am 22. Januar geben. Dann spielt sein neuer Verein Al-Nassr gegen das Team Al-Ettifaq.

Bis dahin muss der Portugiese zwei Spiele aussetzen, da gegen ihn Ende November in England eine Sperre verhängt worden war, die nun greift. Die erste Partie seines neuen Teams nach seiner Verpflichtung hatte der Portugiese deshalb auf einem Ergometer in der Kabine verfolgt. Ein kurzer Video-Clip des Clubs auf Twitter zeigt, wie Ronaldo bei einem Tor Beifall klatscht, während er mit nacktem Oberkörper radelt. 

Saudische Medien lobten seinen Jubel. Selbst sein großer Erfolg halte den Star nicht davon ab, seine Leidenschaft für den Fußball zu zeigen, schrieb ein Journalist. Von seiner Begeisterung und Leidenschaft würden auch die einheimischen Spieler profitieren, ist sich ein anderer saudischer Kommentator sicher. Al-Nassr gewann am Freitag 2:0 gegen Al-Ta’ee. 

Der 37-jährige Ronaldo verbüßt die Sperre, weil er nach einem Premier-League-Spiel mit Manchester United beim Gang in die Kabine einem Fan das Handy aus der Hand geschlagen hatte. Der fünfmalige Weltfußballer löste kurz darauf seinen Vertrag bei United auf. Laut FIFA-Statuten geht eine Sperre gewöhnlich auf den neuen Club über. 

Ronaldo wurde am Dienstag bei Al-Nassr vorgestellt, wo er einen Vertrag über zweieinhalb Jahre unterschrieben hatte. Medienberichten zufolge soll er inklusive Werbeeinnahmen umgerechnet rund 200 Millionen Euro pro Spielzeit bekommen.

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