Inter setzte sich im Hinspiel bei Benfica mit 2:0 durch. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Armando Franca/AP)

Im Hinspiel um den erstmaligen Einzug ins Champions-League-Halbfinale hat Roger Schmidt mit Benfica Lissabon einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen. Der deutsche Trainer verlor mit den Portugiesen die erste Viertelfinalpartie gegen Inter Mailand mit 0:2 (0:0).

Der italienische Fußball-Nationalspieler Nicolò Barella (53. Minute) per Kopf und Romelu Lukaku (82.) per Handelfmeter erzielten die Tore für die Italiener, die nach zuvor sechs sieglosen Pflichtspielen wieder einen Erfolg feiern durften. 

Für Benfica dagegen war es nach dem 1:2 zuletzt im Topspiel gegen Porto die zweite Niederlage nacheinander – ein Novum unter Schmidt. Das Rückspiel findet nächste Woche Mittwoch in Mailand statt.

Benfica in der Defensive anfällig

Die beste Chance im ersten Durchgang hatte Rafa Silva (16.), dessen Schuss aus kurzer Distanz von Inter-Torwart André Onana abgewehrt wurde. Ansonsten entwickelte sich vor 62.610 Zuschauern im Estádio da Luz eine zähe Partie. Ohne den gesperrten Abwehrchef Nicolás Otamendi wirkte Benfica in der Defensive anfällig, klare Torgelegenheiten erspielten sich die Gäste aber zunächst nicht. 

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel, als Inter die Kontrolle übernahm. Nach einer herrlichen Flanke von Alessandro Bastoni köpfte Barella aus spitzem Winkel das 1:0. Auf ähnliche Weise wäre fast das 2:0 gefallen: wieder flankte Bastoni (78.) aus dem Halbfeld, diesmal köpfte Denzel Dumfries – aber Benfica-Keeper Odisseas Vlachodimos wehrte ab. Für die Entscheidung sorgte schließlich der eingewechselte Lukaku per Handelfmeter, den Schiedsrichter Michael Oliver nach Sichtung der Videobilder gegeben hatte.

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