Marokko und Kamerun stehen im Viertelfinale des Afrika Cups
Große Freude: Brahim Díaz feiert sein Tor zum 1:0 mit Marokkos Ersatzspielern. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Mosa'ab Elshamy/AP/dpa)

Gastgeber Marokko ist beim Afrika Cup mit viel Mühe ins Viertelfinale eingezogen. Gegen Außenseiter Tansania siegte das Team von Trainer Walid Regragui nach 90 umkämpften Minuten mit 1:0 (0:0). Offensivstar Brahim Díaz von Real Madrid sorgte vor stimmungsvoller Kulisse in der 64. Minute für das entscheidende Tor in Rabat.

In der Runde der letzten Acht geht es für den WM-Vierten von 2022 am Freitag gegen Kamerun. Die «Unzähmbaren Löwen» setzten sich auch dank eines Treffers von Bayer Leverkusens Christian Kofane mit 2:1 (1:0) gegen Südafrika durch.

Tansania vergibt gute Chance zu Beginn

Der 26 Jahre alte Díaz hatte bei seinem Tor für Marokko aus spitzem Winkel etwas Glück, dass Tansanias Torhüter Hussein Masalanga seine kurze Ecke nicht rechtzeitig zubekam. Das 1:0 hätte allerdings schon kurz vorher fallen können, als der Ex-Dortmunder Achraf Hakimi in seinem 90. Länderspiel einen Freistoß wuchtig an die Latte drosch. Díaz‘ viertes Turniertor bereitete der Kapitän dann vor. Eine Antwort fand Tansania darauf nicht mehr.

Die unter anderem mit dem Stuttgarter Bilal El Khannouss und dem früheren Bayern-Spieler Noussair Mazraoui beginnenden Marokkaner wurden ihrem Favoritenstatus selten gerecht. Tansania, das mit zwei Unentschieden und einer Niederlage gerade so das Achtelfinale erreicht hatte, vergab in der Anfangsphase durch Simon Msuva sogar die große Chance zur Führung. In der Nachspielzeit forderte der Außenseiter noch vergeblich einen Foulelfmeter.

Südafrika macht das Spiel, Kamerun mehr Tore

Kamerun zog dank einer effizienten Chancenverwertung ins Viertelfinale ein. Junior Tchamadeu (34.) vor und Leverkusens Kofane (47.) nach der Pause erzielten die Tore. Die Südafrikaner, die das Spiel über weite Strecken dominierten, kamen in der Schlussphase durch Evidence Makgopa zwar zum Anschlusstreffer (88.). Zu mehr reichte es aber nicht.

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