Vorwurf gegen Wolfsburger Profi: Jugendlichen geschlagen
Denis Vavro (vorn) vom VfL Wolfsburg. (Archivbild). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/dpa)

Weil er in seiner Heimat einen Jugendlichen geohrfeigt haben soll, hat sich der Bundesliga-Profi Denis Vavro Ärger mit seinem Verein VfL Wolfsburg und mit dem slowakischen Fußball-Verband (SFZ) eingehandelt. Nach Angaben eines SFZ-Sprechers befasst sich die Disziplinarkommission des Verbandes bereits mit dem Fall. Im schlimmsten Fall droht dem 29 Jahre alten Abwehrspieler ein zweijähriger Ausschluss aus der Nationalmannschaft des deutschen WM-Qualifikations-Gruppengegners.

Videoaufnahmen aus der Slowakei belegen einen lautstarken Streit zwischen Vavro und gegnerischen Spielern bei einem Hallenturnier während der Bundesliga-Weihnachtspause. Dabei soll der Wolfsburger Profi einen 17-jährigen Zuschauer mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben.

«Der Vorfall ist uns bekannt. Es gab dazu ein Gespräch mit Denis. Er hat sich aufrichtig für sein Verhalten entschuldigt. Alles Weitere bleibt intern», heißt es in einer Stellungnahme des VfL während des Trainingslagers in Lissabon.

Vavro entschuldigt sich bei Jugendlichem

Vavro selbst wies den Vorwurf der Ohrfeige zunächst bei Instagram zurück. Später ließ er jedoch auch über die Sprecherin der slowakischen Nationalmannschaft ausrichten, dass er seine Handlung bereue.

Der 17-jährige Jugendliche postete bei Instagram mittlerweile ein Foto von sich und Vavro, auf dem ihm der Fußball-Profi ein Trikot der Nationalmannschaft überreicht. «Denis Vavro ist persönlich zu mir gekommen, er hat sich entschuldigt und seinen Fehler eingestanden. Wir haben die Sache zwischen uns geklärt, für mich ist das abgeschlossen», schrieb er dazu.

Der frühere Abwehrspieler von Lazio Rom war 2024 zunächst auf Leihbasis vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gewechselt. Vor dieser Saison verpflichtete der VfL den erfahrenen Vavro dann fest. Unabhängig von dem aktuellen Vorfall gilt der Slowake in diesem Winter als Kandidat für einen Vereinswechsel. In den vergangenen Tagen wurde er bereits mit den italienischen Clubs AS Rom und AC Florenz in Verbindung gebracht.

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