Musste mit seinem Team eine weitere Niedrlage hinnehmen: Gladbach-Coach Daniel Farke. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Nach dem Fehlstart von Borussia Mönchengladbach im neuen Bundesligajahr ist die Laune von Trainer Daniel Farke gereizt. Die Stimmung sei «eher genervt», räumte Farke nach dem 0:1 am Mittwochabend beim FC Augsburg ein. Es war die zweite Niederlage der Borussia 2023 nach dem 2:3 gegen Bayer Leverkusen.

«Wir stehen da, wo wir stehen wollen und was für uns realistisch ist», sagte Farke und verwies unter anderem auf die finanziell beschränkten Mittel des Vereins. Der von Manchester City an den FC Schalke 04 verliehene Verteidiger Ko Itakura sei der spektakulärste Sommertransfer der Borussia gewesen.

Zudem musste der Verein vor wenigen Tagen Torwart Yann Sommer aus finanziellen Gründen an den FC Bayern verkaufen. Die Gladbacher sind mit 22 Punkten nach der Hinrunde Tabellenneunter. «Wir stehen solide da», sagte der 46 Jahre alte Coach.

Mittelfeldspieler Julian Weigl sprach nach der Niederlage in Augsburg von einer «großen Enttäuschung» und haderte: «Wir haben eine ordentliche erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns auf das Spiel von Augsburg eingelassen und selber kaum mehr Fußball gespielt. Sie waren dann einfach griffiger und kriegen Torchancen, die wir kaum hatten.»

Mergim Berisha bescherte den Augsburgern mit seinem Tor in der 82. Minute den ersten Sieg im neuen Jahr. Farke beklagte, dass Christoph Kramer nach der Halbzeit seiner Mannschaft gefehlt habe. Der Mittelfeldspieler war kurz vor dem Seitenwechsel bei einem gegnerischen Freistoß am Kopf getroffen worden und musste anschließend auf dem Rasen minutenlang behandelt werden. Kramer sei ein «paar Sekunden» weg gewesen und habe Kopfschmerzen gehabt, berichtete Farke. Der Weltmeister von 2014 wurde zur Halbzeit gegen Florian Neuhaus ausgewechselt.

Von