Mainz setzt auf Torwart Robin Zentner. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Nach seinem gelungenen Comeback beim 4:0-Sieg des FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach gab es für Torwart Robin Zentner von Trainer Bo Svensson eine Stammplatzgarantie.

«Robin war und ist die Nummer eins», stellte der Mainzer Coach klar und lobte seinen Schützling: «Insgesamt war das sehr souverän und fehlerfrei. Das ist nicht selbstverständlich nach solch einer Pause.»

Wegen einer Rückenverletzung hatte Zentner zuvor in diesem Jahr noch kein Spiel absolviert. «Es waren keine einfachen Wochen für mich», räumte der 28-Jährige ein. Dass sich der verletzungsbedingte Ausfall länger hingezogen habe als zunächst angenommen, sei für ihn ein Problem gewesen, «weil man sich da Stress macht», berichtete Zentner.

Gegen Mönchengladbach verdrängte er nun wieder Finn Dahmen, der ihn in den vergangenen sieben Spielen sehr gut vertreten hatte. Für den Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt kam der Torwartwechsel folgerichtig. «Es ist legitim, dass der Trainer auf seine Nummer eins setzt. Zumal klar ist, dass Finn am Saisonende weg will und Robin noch drei Jahre hier Vertrag hat. Er hat gezeigt, dass er die Nummer eins im Haus ist und auch bleiben will», sagte Schmidt.

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