Deutschlands U17-Trainer Christian Wück sitzt auf der Bank. Sein Team hat das EM-Ticket gelöst. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tsering Topgyal/AP/dpa)

Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat die Qualifikation um das EM-Ticket mit einer Niederlage im torreichen Duell gegen Spanien abgeschlossen.

Die Auswahl von Trainer Christian Wück verlor am Dienstag im türkischen Badeort Manavgat 3:4 (1:2). Da Deutschland nach dem 2:1 gegen Gastgeber Türkei und dem 7:0 gegen Finnland bereits vor dem Spiel im schlechtesten Fall als einer der sieben besten Zweiten aller Qualifikationsgruppen feststand, war der DFB-Auswahl die Teilnahme an der EM-Endrunde aber nicht mehr zu nehmen. Sie tritt im Frühjahr in Ungarn vom 17. Mai bis 2. Juni 2023 an.

Entscheidendes Eigentor in der Nachspielzeit

Zweimal ging Spanien durch Marc Guiu vom FC Barcelona in Führung, zweimal glich der Dortmunder Paris Brunner für den DFB-Nachwuchs aus. Nach der deutschen Führung durch den Dortmunder Almugera Kabar in der 70. Minute traf Oscar Mesa von Real Madrid nur wenige Minuten später für Spanien. Ein Eigentor von Pauli-Abwehrspieler Eric Da Silva Moreira in der vierten Minute der Nachspielzeit ließ dann die Südeuropäer jubeln.

«Das Eigentor in letzter Sekunde war natürlich extrem ärgerlich für uns. Wir haben bis dahin eine sehr gute Leistung gezeigt und sind immer wieder ins Spiel zurückgekommen», sagte Wück auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes. «Die Mannschaft hat unsere Spielidee gut umgesetzt, ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Wir haben nun genug Zeit, das Spiel aufzuarbeiten, um dann bei der EM den nächsten Schritt zu gehen.»

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