Romas Cheftrainer José Mourinho während des Spiels. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Alessandra Tarantino/AP/dpa)

In den letzten Sekunden der mitreißenden Partie gab Star-Trainer José Mourinho auch noch den Einpeitscher. «Ein episches Comeback», schrieb die «Gazzetta dello Sport» nach dem 4:1 der AS Rom gegen Feyenoord Rotterdam. «Rom kommt zurück und überwältigt Feyenoord in der Verlängerung», meinte «La Stampa». 

Das Hinspiel im Viertelfinale der Europa League hatten die Italiener 0:1 in Rotterdam verloren. Daheim standen sie im Rückspiel kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit schon vor dem Aus beim Stand von 1:1. 

In der 89. Minute gelang dem Argentinier Paulo Dybala aber das 2:1. In der Verlängerung sorgten Stephan El Shaarawy (101.) und Luca Pellegrini (108.) für den Einzug in ins Halbfinale. Dort wartet Bayer Leverkusen. 

«Weiter so, magisches Roma»

«Wir alle wollen gewinnen. Mourinho sagte uns, dass dies das Spiel sein würde», sagte Dybala: «Die Verlängerung gehörte uns.» Bei Twitter schrieb der Südamerikaner etwas später: «Weiter so, magisches Roma.» Der Live-Ticker der Europa League verlieh der Partie sogar das Prädikat «unglaubliches Drama».  

Nach einer guten halben Stunde ging es schon so hoch her, dass Mourinhos Co-Trainer die Rote Karte bekam. Salvatore Foti hatte zuvor einen Feyenoord-Profis tätlich am Hals angegriffen. Kurz vor dem Ende der Verlängerung flog Gäste-Profi Santiago Gimenenz vom Platz. 

Um das Olympiastadion hatte die Polizei mit einem Großaufgebot Fan-Ausschreitungen vor und nach dem Spiel verhindern wollen. 1500 Beamte waren dafür abgestellt worden, unter anderem Bahnhöfe, Flughäfen und Autobahnzubringer verstärkt zu kontrollieren. Gäste-Fans war der Stadionzugang vom Innenministerium verboten worden. 

Der Kartenverkauf für das Heimspiel gegen Leverkusen am 11. Mai startete noch am Donnerstagabend, wie die Roma auf ihrer Homepage bekannt gab. Das Rückspiel in Leverkusen steigt am 18. Mai. 

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