Miroslav Klose hat auf dem Weg zu seinem neuen Vertrag als Trainer des 1. FC Nürnberg Komplikationen eingeräumt. «Wir waren in konstruktiven Gesprächen. Man muss die Dinge aufarbeiten, ich bin so als Mensch. Hier ist nicht alles optimal gelaufen, das wissen wir», sagte der Weltmeister von 2014, nachdem er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag dem Vernehmen nach bis Ende Juni 2028 verlängert hatte.
«Wir müssen aber miteinander sprechen und Dinge aufarbeiten. Das war für mich entscheidend, dass wir am gleichen Strang ziehen. Das Gefühl hatte ich. Für mich war es nie der Faktor Zeit, sondern für mich war es die Bereitschaft, diese Energie, die ich bei den Leuten verspüren möchte, Dinge positiv zu verändern», erläuterte Klose vor dem Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Karlsruher SC am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky).
Klose ist «richtig gerne» beim Club
Sportvorstand Joti Chatzialexiou hatte zwar schon vor Monaten signalisiert, mit dem früheren Weltklassestürmer verlängern zu wollen. Doch in Aussicht gestellte Zeitpläne zur Vollendung wie etwa Weihnachten wurden nicht umgesetzt. Zuletzt hatte sich Klose verstimmt gezeigt über die Kaderplanung bei den Franken, was Zweifel an seiner Zukunft genährt hatte. «Wichtig ist, dass man am Schluss zusammenkommt», sagte der 47-Jährige. «Ich mache meinen Job richtig gerne hier. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich verlängere.»

