Nadine Kessler, Ex-Weltfußballerin und Spitzenfunktionärin der UEFA, bei einer Veranstaltung in Frankfurt/Main. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Beyrich/dpa)

Die frühere Weltfußballerin Nadine Keßler rechnet mit weiteren Impulsen für den Frauenfußball  durch die Spiele in der Königsklasse. «Der Erfolg der Champions League letztes Jahr hat seinen Teil zum Erfolg der Euro beigetragen, und jetzt erhoffen wir uns den gleichen Effekt umgekehrt», sagte die Spitzenfunktionärin der UEFA vor dem Auftakt der Gruppenphase mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München der Deutschen Presse-Agentur. 

Die Champions League habe schon in der vergangenen Saison  Massen bewegt, sagte die 34-Jährige, «und das wird sie diese Saison wieder machen – hoffentlich noch ein bisschen mehr.» Im April hatte es beim 5:1-Sieg des FC Barcelona gegen Wolfsburg einen Zuschauer-Weltrekord für Frauenspiele gegeben: 91.648 kamen in den Camp Nou. Bei der EM in Juli in England vermeldete die Europäische Fußball-Union UEFA Besucherbestmarken und TV-Rekordquoten.    

«Wir werden weiterhin an regelmäßiger Sichtbarkeit des Wettbewerbs arbeiten, den besten sportlichen Wettbewerb bieten und bei der Frauen-Euro gewonnene Fans nun auch auf Clubebene versuchen abzuholen», sagte die frühere Wolfsburgerin. Sie hatte einst mit dem VfL selbst dreimal den Titel in der Königsklasse gewonnen und  29 Länderspiele für Deutschland bestritten. 

Der deutsche Meister VfL Wolfsburg um DFB-Kapitänin Alexandra Popp bestreitet sein Auftaktspiel in der Gruppenphase am Donnerstag (18.45 Uhr/DAZN) gegen die Österreicherinnen von SKN St. Pölten. Weitere Gruppengegner sind  AS Rom und Slavia Prag. Der FC Bayern, der den Weg über die zweite Qualifikationsrunde gehen musste und sich dabei gegen Real Sociedad San Sebastián durchgesetzt hatte, trifft am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) auf den FC Rosengard aus Schweden.  

Die Partie gegen den diesjährigen Finalisten FC Barcelona findet am 7. Dezember in der Allianz Arena statt. Außerdem trifft das Team um Torjägerin Lea Schüller noch auf  Benfica Lissabon. Eintracht Frankfurt war in der ersten Qualifikationsrunde ausgeschieden.     

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