Hat Probleme mit der Schulter: Bayern-Torwart Manuel Neuer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)

Bayern-Chef Oliver Kahn ist optimistisch, dass Torhüter Manuel Neuer und Angreifer Thomas Müller rechtzeitig zur Fußball-WM ihre aktuellen Verletzungsprobleme überwunden haben werden.

«Ich glaube nicht, dass das längere Sachen sind», sagte der ehemalige Nationaltorhüter nach dem 6:2 des FC Bayern München in der Bundesliga gegen Mainz 05. Neuer fehlte weiterhin wegen einer Schulterblessur, Müller wegen muskulärer Probleme.

«Ich bin optimistisch, was Manuel anbelangt. Er wird sich jetzt einfach Stück für Stück weiter ranarbeiten», sagte Kahn zum 36 Jahre alten Neuer, der in Katar seine vierte Weltmeisterschaft als deutsche Nummer 1 bestreiten möchte. Kahn sprach am Samstag in der Allianz Arena auch mit Bundestrainer Hansi Flick, der die Partie als Zuschauer verfolgte. 

«Schulter ist sehr schmerzhaft», sagte Kahn angesichts seiner langen Profi-Erfahrung. «Damit muss man sehr intelligent umgehen. Da muss man ein bisschen aufpassen, dass man nicht zu früh Belastung draufbringt.» Neuer wisse aber «schon ganz genau, wie er mit seinem Körper umgehen muss». Neuers Vertreter Sven Ulreich rechnet damit, dass Bayerns Nummer 1 noch vor der WM wieder spielen werde. «Er ist auf einem guten Weg der Besserung», sagte der 34-Jährige. Die Bayern haben noch vier Pflichtspiele bis zur langen WM-Pause. 

Kahn berichtete zudem von einem Kontakt mit dem 33-jährigen Müller, der das Mainz-Spiel auch von der Tribüne aus verfolgen musste. «Auch er sieht optimistisch aus», sagte Kahn. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sprach nach dem Spiel von «einem kleinen muskulären Problem» beim Nationalspieler. 

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