Schalkes Maya Yoshida (l) und Freiburgs Michael Gregoritsch kämpfen um den Ball. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Schalkes einstiger Erfolgscoach Huub Stevens sieht unter dem neuen Trainer Thomas Reis trotz der Niederlage bei dessen Einstand Verbesserungen in der Mannschaft.

Obwohl der Tabellenletzte dem SC Freiburg daheim 0:2 unterlag, sagte Stevens in der «ran Bundesliga Webshow»: «Ich habe am Sonntag bestimmte Momente gesehen, wo man sieht, dass in den ersten Tagen gute Arbeit geleistet wurde. Die Organisation war viel besser als vorher.»

Er vermisse allerdings Schnelligkeit, ergänzte der 68-jährige Niederländer. «Schalke hat gute Stürmer, aber um die herum brauchst du schnelle Leute, die nach vorne anschieben. Die hat Schalke leider nicht im Kader.»

Reis hatte nach der Trennung von Frank Kramer in der vergangenen Woche den Posten als neuer Schalker Cheftrainer angetreten. Zuvor hatte der bisherige Sportdirektor Rouven Schröder sein Amt vor Ablauf seines Vertrages aufgegeben. «Er war sicher ein bisschen angeknockt. Der Verein hat ihn ein bisschen geschafft», befand Stevens. «Ich hoffe, dass es ihm gutgeht und er in Zukunft wieder Spaß an der Arbeit findet. Er ist ein guter Mensch, aber die Ergebnisse sind nicht so, wie er wollte.»

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