Sieht in Deutschland und Spanien die Favoriten der Gruppe E: Miroslav Klose. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Dietmar Stiplovsek/APA/dpa)

Der deutsche Rekordtorschütze Miroslav Klose hat vor dem Start der Fußball-Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft in Katar gemahnt, die Lehren aus dem schnellen WM-Aus vor vier Jahren in Russland zu ziehen. Damals war die DFB-Auswahl als Titelverteidiger erstmals schon in der Vorrunde ausgeschieden.

«Wir können nicht jetzt schon – wie es 2018 der Fall war – über das Halbfinale sprechen, weil es in den Turnieren zuvor so weit gegangen war – und schon bist du zu Hause. Das darf nicht wieder passieren», sagte Klose, der 2014 in Brasilien zur Weltmeister-Mannschaft gehörte, dem «Kicker».

«Für mich ist eigentlich klar, wer in der deutschen Gruppe weiterkommt, Deutschland und Spanien. Allerdings sind die Japaner nicht zu unterschätzen», ergänzte der 44-Jährige. Japan ist an diesem Mittwoch (14.00 Uhr/ARD und MagentaTV) erster deutscher Kontrahent, dann folgen die Partien gegen Spanien und Costa Rica.

Der als Trainer beim österreichischen Club SCR Altach beschäftigte Klose hat vor dem Auftakt volles Vertrauen in Bundestrainer Hansi Flick, den er als Assistenten des langjährigen Bundestrainers Joachim Löw selbst bestens kennt. «Hansi Flick wird es als Bundestrainer auch bei der WM hinkriegen», sagte Klose über den einstigen Co-Trainer und Erfolgscoach des FC Bayern München.

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