An der Stamford Bridge ist auf einer der Eckfahnen ein Logo des FC Chelsea zu sehen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: John Walton/PA Wire/dpa)

Der englische Premier-League-Club FC Chelsea will vier ehemaligen Jugendspielern, die in den 90er Jahren im Fußball-Verein Opfer rassistischer Beleidigungen wurden, eine Entschädigung zahlen.

Wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichteten, einigte sich der Champions-League-Sieger außergerichtlich mit den vier Klägern. Nach Informationen von BBC und «The Athletic» erhalten die Betroffenen jeweils eine Summe im sechsstelligen Bereich.

Die ehemaligen Chelsea-Nachwuchsspieler waren nach eigener Aussage in den 90ern von zwei damaligen Trainern des Fußballclubs beleidigt und gemobbt worden. Ursprünglich war für März ein Verfahren angesetzt worden, bei dem über mehrere Wochen rund 60 Zeugen gehört werden sollten. Zu der geplanten Anhörung vor dem High Court in London kommt es nach der nun erzielten Einigung nicht mehr. Um welche ehemaligen Spieler es sich handelt, wurde zunächst nicht bekannt.

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