Hat ihr Comeback im Trikot des VfL Wolfsburg gegeben: Alexandra Popp. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/dpa)

Der VfL Wolfsburg hat im Spitzenkampf der Frauenfußball-Bundesliga seine Stärke demonstriert und das Bundesliga-Comeback von DFB-Kapitänin Alexandra Popp gefeiert.

Der Pokalsieger zu einem sicheren 4:1 (1:0) gegen den SC Freiburg. Popp betritt dabei ihr erstes Pflichtspiel seit neun Monaten. Damit steigen auch ihre Chancen auf die EM-Teilnahme im Juli in England.

Bei einem Spiel weniger liegt Wolfsburg mit 35 Punkten weiter zwei Zähler hinter Titelverteidiger FC Bayern München, der den 1. FC Köln mit 6:0 (0:0) abfertigte. Nationalspielerin Lea Schüller war dabei dreimal erfolgreich.

Im Fokus des 15. Spieltages stand aber das Comeback von Popp. Die Olympiasiegerin von 2016 hatte sich im April 2021 einen Knorpelabriss im Knie zugezogen. Nach der anschließenden Operation kämpfte sie sich zurück, musste sich aber Ende Januar erneut einem kleinen Eingriff unterziehen.

«Wenn man direkt wieder in der Startelf steht, dann glaube ich, dass das schon eine ganze Menge darüber aussagt, wie wir Poppi sehen», sagte VfL-Trainer Tommy Stroot. Sie habe sich das extrem erarbeitet. «Vom Tag eins an, wo sie wieder mit uns trainieren durfte, kam da eine Energie und Power, die jeder Mannschaft einfach weiter hilft.»

Dominique Janssen per Elfmeter (15. Minute), Pauline Bremer (48.), Rebecka Blomqvist (51.) und Nationalspielerin Tabea Waßmuth (59.) schossen im 14. Saisonspiel der Wolfsburgerinnen den elften Sieg heraus.

Frankfurt siegt im Verfolgerduell

Am Samstag hatte Eintracht Frankfurt das Verfolgerduell mit der TSG 1899 Hoffenheim 3:2 (0:1) gewonnen. Damit schlossen die Gastgeberinnen mit nun 31 Zählern zum punktgleichen Tabellendritten aus Hoffenheim auf. Die besten Drei qualifizieren sich am Saisonende für die Champions League.

In einer turbulenten Partie geriet Frankfurt durch ein Eigentor der Brasilianerin Letícia Santos (9. Minute) früh in Rückstand. Barbara Dunst (56.) und Lara Prasnikar (68.) drehten die Partie zugunsten der Hessinnen. Chantal Hagel (83.) glich für die Gäste noch einmal aus, doch nur 120 Sekunden später traf Debütantin Anna Aeling vor 1000 Zuschauern zum Sieg für die Eintracht.

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