Bayer Leverkusens Kerem Demirbay muss nach Schiedsrichter-Kritik 10.000 Euro Strafe zahlen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)

Kerem Demirbay vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen muss für seine Kritik an Schiedsrichter Felix Brych eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro bezahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes im Einzelrichterverfahren, wie der DFB mitteilte.

Demirbay hatte nach dem 2:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg am vergangenen Sonntag in einem TV-Interview den Unparteiischen mit drastischen Worten attackiert. «Der Schiedsrichter geht mir so auf den Sack. Das ist Wahnsinn. Ich hoffe, dass der in Zukunft nicht mehr so häufig für uns pfeift», sagte er.

Im Spiel hatte Brych dem Mittelfeldspieler die zehnte Gelbe Karte der Saison gezeigt, Demirbay verpasst deshalb das kommende Heimspiel gegen Hertha BSC am 2. April (15.30 Uhr).

Das DFB-Sportgericht wertete die Aussage des 28-Jährigen als unsportliches Verhalten. Demirbay hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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