Steht seit 2014 an der Spitze des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli: Oke Göttlich. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild)

Oke Göttlich ist ab sofort hauptamtlicher Präsident des FC St. Pauli, wie die Hamburger mitteilten.

In einem eingetragenen Verein aus der 2. Fußball-Bundesliga brauche es «höchste Aufmerksamkeit, um die Mitgliederinteressen, Anforderungen von Mitarbeitenden, gesellschaftlichem Wandel und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen mit den Herausforderungen durch die Auswüchse des Profifußballs», sagte der 46-Jährige. Göttlich steht seit 2014 an der Spitze des Clubs. «Diese Aufgabe ist für ein rein ehrenamtliches Gremium – vor allem in Krisensituationen – kaum leistbar.»

Deshalb arbeiten die Vizepräsidenten Christiane Hollander und Carsten Höltkemeyer künftig auch in Teilzeit für den Verein. Die Präsidiumsmitglieder Esin Rager und Jochen Winand bleiben im Ehrenamt. Dass es beim FC St. Pauli keine Trennung von Haupt- und Ehrenamt mehr gebe, solle «die Mitgliederinteressen stärken und operative Abläufe verbessern», heißt es in der Mitteilung. Der Club sei dadurch in der Lage, schneller zu handeln. Auch die Geschäftsleiter Bernd von Geldern (Wirtschaft) und Andreas Bornemann (Profifußball) gehören dem Präsidium jetzt als Besondere Vertreter an.

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