Schiedsrichter Peter Bankes überprüft eine Spielsituation per Videoassistent, bevor er eine Entscheidung trifft. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Darren Staples/CSM via ZUMA Wire/dpa)

In der englischen Premier League gibt es Pläne, die Konversationen zwischen Schiedsrichtern und Videoassistenten zu veröffentlichen.

Wie die Zeitung «Times» berichtet, sollen die Gespräche, die während eines Spiels rund um Entscheidungen per Videobeweis stattfinden, nach dem Abpfiff der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Audio-Mitschnitte bei Youtube sollen die Transparenz von Schiedsrichter-Entscheidungen erhöhen.

Premier-League-Chef Richard Masters sagte der «Times», es gäbe «breite Unterstützung» für die Idee. In der US-amerikanischen Major League Soccer ist das Prozedere bereits üblich. Der bisherige Chef der MLS-Schiedsrichter, der Brite Howard Webb, steht laut dem Bericht vor einer Rückkehr in die Premier League, wo er in Zukunft die Leitung der Schiedsrichter übernehmen soll.

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