«Den FC Bayern als Trainer zu verlassen, hat mir sehr wehgetan»: Hansi Flick. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa)

Für Bundestrainer Hansi Flick war die Trennung vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ein schmerzhafter Akt.

«Ich habe es mir nicht anmerken lassen, aber den FC Bayern als Trainer zu verlassen, hat mir sehr wehgetan», schrieb der 57-Jährige in seinem Buch «Im Moment – Über Erfolg, die Schönheit des Spiels und was im Leben wirklich zählt». Die «Bild-Zeitung» veröffentlichte Auszüge daraus.

«Es ist ein offenes Geheimnis: Mein Verein war schon immer der FC Bayern München. Ich hatte mit den Spielern zwei phänomenale Jahre und das gesamte Trainerteam hat über den gesamten Zeitraum überragende Arbeit geleistet», ergänzte Flick. «Das war, mit Blick auf den europäischen Fußball, alles absolute Benchmark zu dem Zeitpunkt.»

Dennoch sei er nach langer Überlegung mit vielen Gesprächen zu dem Schluss gekommen, «dass ich gegen meine Prinzipien verstoße, wenn ich weitermache». Die Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit seien «einfach nicht mehr gegeben» gewesen.

Flick hatte bei den Bayern zum Ende seiner höchst erfolgreichen Amtszeit als Cheftrainer (2019 bis 2021) ein angespanntes Verhältnis zu Sportvorstand Hasan Salihamidzic gehabt. «Wir hatten eine Diskussion, weil wir das Management mit der Mannschaft anders machen wollten», hatte Salihamidzic einst zugegeben.

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