Bremens Mitchell Weiser führt den Ball im Tempodribbling nach vorne. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Robert Michael/dpa)

Fußball-Profi Mitchell Weiser vom Bundesligisten Werder Bremen erinnert sich nur ungern an seine Zeit bei Bayer Leverkusen.

«Es gab ja nicht mehr viele Gelegenheiten, wo ich darüber nachdenken konnte, was ich überhaupt noch kann. Es war nur noch Training, gar keine Spiele mehr», sagte der 28-Jährige dem «Kicker». Vor seiner Ausleihe und der späteren Festverpflichtung an der Weser hatte Weiser in Leverkusen keine Rolle mehr gespielt. Das hatte für Selbstzweifel gesorgt: «Und als ich dann nach Bremen gekommen bin und es anfangs nicht so gut lief, dachte ich schon: Hast du denn alles verlernt? Das kannte ich eigentlich nicht von mir.»

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) kehrt Weiser mit Werder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Mit einem Sieg könnten die Bremer die missliche Lage beim Tabellenvorletzten aus Leverkusen verschärfen: «In erster Linie genieße ich zwar die aktuelle Zeit mit Werder, aber ich habe auch im Hinterkopf, dass viele nicht mehr an mich geglaubt haben», sagte der Werder-Profi.

Von