Aus dem Hansa-Fanblock heraus wurde Terrence Boyd vom 1. FC Kaiserslautern rassistisch beleidigt. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jens Büttner/dpa)

Die Polizei hat den mutmaßlichen Straftäter ermittelt, der in der Partie zwischen den Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock und dem 1. FC Kaiserslautern für die rassistische Beleidigung verantwortlich sein soll.

Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 23-jähriger Tatverdächtiger identifiziert, der der Rostocker Fanszene zugeordnet werden könne. Ob es sich bei dem Verdächtigen um die gleiche Person handelt, die sich bereits am Vortag beim FC Hansa gemeldet hatte, konnte die Polizei nicht bestätigen. «Der Verein hat die Personalien auf Anfrage bisher nicht an die Polizei übermittelt», hieß es in der Mitteilung. Die Ermittlungen des Staatsschutzes wegen des Verdachts der Beleidigung und Volksverhetzung dauern weiter an.

Gästespieler Terrence Boyd hatte beim 2:0-Erfolg des FCK in Rostock beide Tore erzielt. Nach dem zweiten Treffer wurde er von einer Person aus dem Hansa-Block laut rassistisch beleidigt, was auch in der Sky-Übertragung zu hören war.

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