Paderborns Marcel Hoffmeier (r) versucht Braunschweigs Maurice Multhaup vom Ball zu trennen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Michael Matthey/dpa)

Der große Gewinner des 13. Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga könnte der Hamburger SV werden: Einen Tag nach dem 1:1 von Spitzenreiter SV Darmstadt 98 gegen Holstein Kiel hat auch der erste Verfolger SC Paderborn zwei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegengelassen.

Die Ostwestfalen mussten sich im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit einem torlosen Unentschieden begnügen und bleiben mit nun 26 Punkten Tabellenzweiter hinter Darmstadt (28).

Auch Hannover 96 konnte im Aufstiegskampf keinen Sieg verbuchen. Die Niedersachsen holten auswärts beim 1. FC Nürnberg ein 0:0. Im dritten Samstagspiel besiegte Jahn Regensburg den SV Sandhausen mit 2:1 (1:1). Und im Tabellenkeller hat Arminia Bielefeld dank Doppeltorschütze Janni Serra einen ersten Schritt aus der Krise gemacht. Der eingewechselte Serra (76. Minute/84.) erzielte am Samstagabend beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen den FC St. Pauli beide Tore für die Arminia, die den letzten Tabellenplatz vorerst verlässt.

Chance für den HSV

Durch die Patzer von Paderborn und Darmstadt hat der HSV am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Magdeburg die Chance, mit einem hohen Sieg die Tabellenspitze zurückzuerobern. Außerdem stehen sich zum Abschluss des 13. Spieltags der Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf sowie der FC Heidenheim und die SpVgg Greuther Fürth gegenüber. 

Zum Auftakt am Freitag hatte Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern beim 2:0 (0:0) bei Hansa Rostock seinen vierten Auswärtssieg gefeiert, an dem Torjäger Terrence Boyd mit einem Doppelpack (67. und 82. Minute) großen Anteil hatte.

In Braunschweig kam die hochgelobte Offensive der Paderborner drei Tage nach dem Zweitrunden-Coup im DFB-Pokal gegen Bundesligist Werder Bremen (5:4 i.E.) nicht wie gewohnt zur Geltung. Die ersatzgeschwächten Gastgeber, die unter der Woche im Niedersachsen-Derby gegen den VfL Wolfsburg aus dem Pokal ausgeschieden waren, standen defensiv stabil und verdienten sich so den Punkt.

Sandhausen erwischte einen denkbar schlechten Start in Regensburg, als Kapitän Alexander Schirow in der ersten Minute ein Eigentor zum 0:1 unterlief. Kurze Zeit später glich Alexander Esswein (12.) aus, doch Andreas Albers (70.) bestrafte die Nachlässigkeiten der Gäste erneut. 

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