Will bald einen neuen Schalke-Trainer präsentieren: Sportdirektor Rouven Schröder. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tim Rehbein/dpa)

Interimstrainer Matthias Kreutzer ist keine Option für den Job als Übungsleiter des FC Schalke 04 über das Spiel am Sonntag bei Hertha BSC hinaus.

«Wir wissen, was wir tun. Wir sind definitiv in der Situation, dass wir nächste Woche den neuen Trainer präsentieren wollen», sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder. Kreutzer erklärte zudem deutlich: «Ich habe keine Ambitionen, diesen Cheftrainerposten zu übernehmen.»

Der 39 Jahre alte bisherige Assistenztrainer des Bundesliga-Vorletzten sitzt aushilfsweise am Sonntag in Berlin auf der Schalker Bank, weil der Aufsteiger nach der Trennung von Frank Kramer am Mittwoch nicht rechtzeitig einen neuen Trainer gefunden hat. Schröder wollte keine Angaben darüber machen, ob dies mit möglichen Ablöseverhandlungen bei einem noch woanders unter Vertrag stehenden Trainer zu tun habe. Zu angeblich mehreren Absagen, die Schalke sich bereits eingehandelt habe, sagte Schröder trocken: «Absagen kann man nur bekommen, wenn man auch jemanden angefragt hat.»

Kramer-Vertrag aufgelöst

Zudem bestätigte der 47-Jährige, dass der Vertrag mit Kramer aufgelöst worden sei: «Frank Kramer wird nicht mehr auf der Payroll sein.» Somit steht aktuell «nur» noch Ex-Trainer Dimitrios Grammozis auf der Gehaltsliste des Revierclubs. «Es ist klar, dass wir nicht auf Rosen gebettet sind», sagte Schröder zur finanziellen Situation. «Es muss aber keiner glauben, dass Schalke nicht attraktiv ist.»

Allein durch Kreutzer als aktuellen Chef auf der Bank erhoffen sich die seit vier Spielen punktlosen Schalker «einen gewissen Effekt» am Sonntag. «Eine Ansprache, die jeder Trainer anders macht, kann schon einiges bewirken», befand Schröder und attestierte Kreutzer, eine «spezielle Art zu motivieren» zu haben. 

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