Werders Marvin Ducksch war für die Pokal-Partie gegen Paderborn aus dem Kader gestrichen worden. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Carmen Jaspersen/dpa)

Offensivspieler Marvin Ducksch hat auch mehr als zweieinhalb Monate nach seiner vereinsinternen Suspendierung für ein Spiel und dem folgenden Aus im DFB-Pokal seines Clubs Werder Bremen ein schlechtes Gewissen.

Es sei völlig berechtigt gewesen, dass er bestraft worden sei und auch, dass die Strafe so ausgefallen sei, sagte der 28-Jährige im Interview dem «Kicker». Der Stürmer war «aus disziplinarischen Gründen» für die Partie gegen den SC Paderborn aus dem Kader gestrichen worden, Bremen verlor im Elfmeterschießen. «So wiederum fühle ich mich schlecht, wenn ich intern darauf angesprochen werde – weil ich dem Team geschadet habe», sagte Ducksch.

Der Sturmpartner von Nationalspieler Niclas Füllkrug hatte nach dem 0:2 beim FSV Mainz 05 «den größten Teil der verpflichtenden Regenerationsmaßnahmen» sowie eine Mannschaftsbesprechung verpasst und war dafür bestraft worden. «Ich habe mich nicht gut verhalten», gab Ducksch zu, sagte aber auch: «Es war eine englische Woche, vielleicht hätten wir auch so rotiert, das weiß man nicht. Wären wir weitergekommen, hätte wohl keiner mehr groß darüber gesprochen.»

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