Will einiges mit seiner Mannschaft ausprobieren: Bundestrainer Hansi Flick. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christian Charisius/dpa)

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in den ersten Länderspielen seit dem WM-Vorrunden-Aus in Katar auf Peru und Belgien. Wie der Deutsche Fußball-Bund beschloss, sind die Südamerikaner am 25. März in Mainz der Auftaktgegner in diesem Jahr, am 28. März folgt in Köln das Nachbarschaftsduell mit Belgien.

Bis zur Heim-EM im Sommer 2024 hat die DFB-Auswahl nur noch Testspiele zu absolvieren.

Wie der DFB weiter mitteilte, will Bundestrainer Hansi Flick seinen Kader für die beiden Partien voraussichtlich am 17. März bekannt geben. «Wir freuen uns sehr auf die Spiele – alle brennen darauf, dass es endlich wieder losgeht», sagte Flick. Für seine Mannschaft beginnt damit die lange Vorbereitung auf die Europameisterschaft. «Wir fiebern diesem Turnier mit großer Vorfreude entgegen und wollen eine Mannschaft entwickeln, die mit Leidenschaft, Begeisterung und Stolz für Deutschland attraktiv und erfolgreich Fußball spielt», sagte Flick.

Neuer-Ersatz im Tor

«Für uns kommt es jetzt darauf an, einige Dinge auszuprobieren, dabei werden wir mutige und auch überraschende Entscheidungen treffen», fügte der 57-Jährige hinzu. Die «Sport Bild» hatte zuletzt berichtet, Flick baue zwar weiter auf Routinier Thomas Müller, wolle bei den ersten Spielen des Jahres aber auf den 33-Jährigen verzichten. Der Offensivspieler des FC Bayern München, der selbst angekündigt hatte, weiterhin immer zur Verfügung zu stehen, solle eine Pause erhalten.

Bislang hat noch kein Nationalspieler nach der WM seinen Rücktritt erklärt. Nach dem Beinbruch von Kapitän Manuel Neuer (36) gilt dessen langjähriger Stellvertreter Marc-André ter Stegen (30) als Nummer eins im Tor.

Zur DFB-Auswahl zurückkehren wird dann der einstige Weltmeister und Teamchef Rudi Völler, diesmal in seiner Rolle als Nachfolger des beim DFB nach der WM ausgeschiedenen Direktors Oliver Bierhoff.

Der von den Fans zum Nationalspieler des Jahres gewählte Jamal Musiala betonte ebenfalls, er freue sich auf die kommenden Spiele. «Denn wir alle wollen unter Beweis stellen, was wir wirklich können, welche Qualität wir eigentlich im Team haben. Als Mannschaft müssen wir aus den Erfahrungen dieser WM lernen und gestärkt aus ihr hervorgehen. So ein Erlebnis kann eine Mannschaft zusammenschweißen», sagte der 19-Jährige vom FC Bayern München in einem Interview auf der DFB-Homepage.

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