Bundestrainer Hansi Flick (r) spricht mit Deutschlands Niclas Füllkrug. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christian Charisius/dpa)

Bremens Torjäger Niclas Füllkrug sieht sich in der Fußball-Nationalmannschaft nach nur sechs Länderspielen bereits integriert. «Ich fühle mich fest eingebunden. Die Mannschaft ist harmonisch und hat mich super aufgenommen.»

«Sie hat es zugelassen, mich in diese Rolle zu bringen», sagte der Stürmer in einer Medienrunde.

Der 30 Jahre alte Füllkrug glänzt derzeit im DFB-Trikot, was unter anderem auch an Bundestrainer Hansi Flick liegt. «Er ist sehr kommunikativ. Er tut mir gut», schwärmte der Offensivspieler über den früheren Bayern-Coach.

Seinen Stellenwert in der Nationalelf zeigte sich, als der Bremer bei seinem Elfmetertreffer am Dienstag im Länderspiel gegen Belgien (2:3) als Schütze «vorgegeben» wurde. «Wir haben ein bis drei Elfmeterschützen. Ich habe ihn rausgeholt und auch in der Liga den einen oder anderen Elfmeter verwandelt. Klar, dass ich ihn dann auch schieße», sagte Füllkrug selbstbewusst.

Vereinszukunft offen

Torjäger in der Nationalmannschaft, mit 15 Treffern an der Spitze der Bundesliga-Stürmer: Nicht ohne Grund gibt es immer mehr Gerüchte über die Zukunft Füllkrugs über den Sommer hinaus. Füllkrug, bei Werder bis 2025 unter Vertrag, wurde bereits mit dem FC Bayern München und dem FC Turin in Verbindung gebracht. «Es ist Ende März, wir haben noch neun Ligaspiele. Nach der Saison können wir resümieren», erklärte er.

Zwar mache es Füllkrug nach eigener Aussage «Spaß, in Bremen zu spielen». Dennoch lässt er eine Zukunft an der Weser offen. Denn der Torjäger hat auch die Worte von Bremens Profifußball-Leiter Clemens Fritz «vernommen». Der Ex-Profi kündigte an, für den klammen Club Transfereinnahmen im Sommer generieren zu müssen. Es besteht kein Zweifel, dass Füllkrug ein Kandidat für einen Verkauf ist.

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