Lionel Messi (M) steht noch bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Aurelien Morissard/AP/dpa)

Nach Cristiano Ronaldo soll auch Weltmeister Lionel Messi zukünftig in Saudi-Arabien sein Geld verdienen – und zwar mehr noch als der Superstar aus Portugal.

Mehrere internationale Medien griffen einen Tweet von Transfer-Experte Fabrizio Romano auf, in dem dieser behauptet, Al-Hilal habe Messi bereits ein Angebot unterbreitet. Bei diesem könne der Argentinier angeblich mehr als 400 Millionen Euro im Jahr verdienen.

Neben der britischen Zeitung «Sun» und dem US-Magazin «Forbes» stieg auch die französische «RMC Sport» ein. Die «Saudi Gazette» berichtete zudem mit Verweis auf eigene Quellen von einem Angebot an den 35-Jährigen. Allerdings: Romano schrieb auch, dass Messis absolute Priorität die Fortsetzung der Karriere in Europa, das aktuelle Angebot von Paris Saint-Germain für Messi aber nicht akzeptabel sei. Knackpunkt seien sportliche Garantien.

Der Vertrag des argentinischen Weltmeisters bei PSG endet nach dieser Saison. An die Seine war er im Sommer 2021 von seinem Herzensclub FC Barcelona gewechselt. Auch Barca gilt als einer der Interessenten für Messi, die finanzielle Situation den Katalanen ist aber angespannt.

Verbleib bei PSG unwahrscheinlich

Eine weitere Saison von Messi bei PSG scheint französischen Medienberichten zufolge immer fraglicher. Die Verhandlungen seien in den vergangenen Wochen zwar nicht komplett gescheitert, schrieb «L’Équipe». «Aber auf beiden Seiten werden die Chancen auf eine Einigung geringer.» Der Artikel trug die Überschrift: «Lionel Messi und PSG stehen kurz vor der Scheidung.»

Der 35 Jahre alte Weltmeister aus Argentinien kann den Club nach aktuellem Stand nach dieser Saison ablösefrei verlassen. Messis Zweijahres-Vertrag läuft dann aus. Er war im Sommer 2021 vom FC Barcelona zu PSG gewechselt, nachdem sich der hoch verschuldete Club Messi schlicht nicht mehr hatte leisten können. Jüngst bestätigte der Herzensclub des Offensivkünstlers aber, in Kontakt mit der Messi-Fraktion zu stehen für eine mögliche Rückkehr.

Laut «L’Équipe» sollen sich Messis Vater und Manager Jorge sowie PSG-Boss Nasser al-Khelaifi im November vergangenen Jahres während der WM in Katar lose über eine Fortsetzung geeinigt, nicht aber die Details festgelegt haben. «Fünf Monate später stehen der Weltmeister und der Club aus der Hauptstadt kurz vor dem Ende des Abenteuers», schrieb das Sportblatt. Angeblich soll PSG das Gehalt von Messi um ein Viertel kürzen wollen, wie «L’Équipe» weiter berichtete.

Allerdings dürften auch die erneuten Pfiffe der PSG-Fans gegen Messi bei der jüngsten Heimpleite gegen Olympique Lyon die Entscheidung des Weltmeisters mitbeeinflussen. «Argentinien sei beunruhigt über die Behandlung von Messi», schrieb der Sender RMC Sport.

Messi-Lager irritiert über Indiskretionen

Das Umfeld von Messi soll der Zeitung «Le Parisien» zufolge irritiert sein über Berichte unter anderem über eine angebliche Lohnkürzung bei einem neuen Vertrag für den argentinischen Fußball-Weltmeister bei Paris Saint-Germain. «Es ist sehr seltsam zu sehen, dass Nachrichten zirkulieren, dass der Club das Gehalt von Leo senken will oder dass er nicht verlängern will», zitierte das Hauptstadt-Blatt eine nicht namentlich genannte Quelle. «Wir machen diese kleinen Spiele nicht mit. Diese Art falscher Nachrichten nützen Leo nicht und auch nicht seiner Beziehung zu dem Verein», sagte die Messi nahestehende Person.  

Am Dienstag hatten französische Medien unter anderem berichtet, dass PSG das Gehalt bei einer Fortsetzung des Engagements von Messi kürzen wolle.

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