Spieler übergiessen Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht (vorne) mit Bier. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)

Nach dem Aufstieg des SV Darmstadt 98 in die Fußball-Bundesliga hat Trainer Torsten Lieberknecht den Verdienst seiner Vorgänger hervorgehoben und dabei explizit Ex-Coach Dirk Schuster erwähnt.

«Mit dem Aufstieg von Dirk und seinem Co-Trainer Sascha Franz ist das hier entstanden», sagte Lieberknecht nach dem entscheidenden 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Magdeburg. Von den Aufstiegsrängen sind die Hessen einen Spieltag vor Saisonende nicht mehr zu verdrängen.

Lieberknecht: «Ich bin massiv stolz»

Schuster war am 19. Mai 2014, also exakt neun Jahre zuvor, mit Darmstadt in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Seither hat sich auf dem Vereinsgelände viel getan. Erst Ende 2022 wurde das Stadion am Böllenfalltor nach einer Modernisierung neu eröffnet.

«Viele, die in dieser Zeit vor uns da waren und das alte und ehrenwerte Bölle gesehen haben, für die ist es wahrscheinlich ein noch unglaublicherer Tag», sagte Lieberknecht. «Aber auch ich bin massiv stolz. Auch, dass wir es geschafft haben, an dem Tag aufzusteigen, an dem Dirk und die ganzen Legenden des Vereins aufgestiegen sind. Das sind die Geschichten, die der Fußball manchmal schreibt.»

Laut Schuster ist der Aufstieg hochverdient

«Ich gratuliere dem SV Darmstadt 98 zum Aufstieg in die Bundesliga. Ganz besonders freue ich mich auch für meinen Kollegen Torsten Lieberknecht, dessen tolle Arbeit nun mit diesem Erfolg gekrönt wird», sagte Schuster, inzwischen Trainer des 1. FC Kaiserslautern, der Deutschen Presse-Agentur. «Diese zweite Liga ist alles andere als einfach. Am Ende doch so souverän aufzusteigen, spricht für sich.» Der Aufstieg sei hochverdient, und er wisse, «was er für die gesamte Stadt bedeutet».

Grußworte an die Darmstädter gab es auch vonseiten der Deutschen Fußball Liga (DFL). «Wer monatelang ununterbrochen an der Tabellenspitze steht, hat sehr vieles richtig gemacht und den Schritt nach oben zweifellos verdient», sagte Hans-Joachim Watzke als Sprecher des DFL-Präsidiums. «Herzlichen Glückwunsch an den gesamten Club und die Verantwortlichen um Präsident Rüdiger Fritsch, der seit Jahren auch Mitglied in Liga-Gremien ist und zeitgleich mit den Lilien eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte schreibt.»

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