Hätte einen DFL-Investor begrüßt: Bayern-Präsident Herbert Hainer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer bedauert das Aus für einen Investoren-Einstieg bei der Deutschen Fußball Liga (DFL).

«Insgesamt bin ich schon enttäuscht, dass es so gekommen ist. Weil ich glaube, dass es der Liga gutgetan hätte, diesen Geldfluss zu bekommen, um in Know-how und Infrastruktur zu investieren», sagte Hainer dem TV-Sender Bild. 

Bei der Mitgliederversammlung Ende Mai hatten die Pläne der DFL für den Einstieg eines Investors nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit unter der 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga erhalten. Die DFL hatte sich von dem Deal frisches Kapital in Höhe von rund zwei Milliarden Euro versprochen. 

Hainer glaubt, dass ein «dritter Partner von außen» vor allem in der Auslandsvermarktung extrem geholfen hätte. «Denn eins ist auch klar: Wenn man sich anguckt, die deutsche Bundesliga kriegt Pi mal Daumen 160 Millionen für die Auslandsvermarktung, die Premier League über eine Milliarde. Da sind wir weit hinterher», sagte Hainer. 

Nach der Entscheidung war spekuliert worden, ob die Solidargemeinschaft der Ligen wegen des Votums in Gefahr stehen. «Das ist nicht unser Ziel. Am Ende des Tages muss jeder Verein für sich gucken und auch die Liga – sowohl die 1. wie die 2., was sie langfristig wollen», sagte der 68-Jährige. 

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