Bundestrainer Hansi Flick bei der Pressekonferenz nach der Niederlage gegen Kolumbien. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Thissen/dpa)

Hansi Flick hat persönliche Konsequenzen als Bundestrainer nach der nächsten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft gegen Kolumbien ausgeschlossen.

«Natürlich ist es eine Situation für mich, die ich so in dieser Form noch nicht erlebt habe. Ich gewinne Spiele sehr, sehr gerne. Und ich hasse wirklich zu verlieren. Ich habe gesagt, ich gehe kompromisslos im Juni diesen Weg. Ich kann mit den besten Spielern Deutschlands trainieren. Ich habe ein Superteam um mich herum. Mir macht es einfach auch Spaß, eine Mannschaft auf ein Turnier vorzubereiten», antwortete der 58-Jährige in der Pressekonferenz nach dem 0:2 in Gelsenkirchen auf eine entsprechende Frage.

Versprechen von Flick

Flick will das DFB-Team weiterhin zur Heim-EM 2024 führen. Er sei der absoluten Überzeugung, dass seine Idee vom Fußball auch für diese Mannschaft die passende sei. Es sei aktuell «zu wenig, was wir an Ergebnissen erzielen», sagte Flick.

«Ich kann versprechen, dass wir im September eine andere Mannschaft sehen.» Dann heißen die Gegner Japan und Frankreich. «Wir werden versuchen, einen Stamm von 10, 12, 14 Spielern dann auch wirklich festzuzurren und zu benennen», kündigte der Bundestrainer an. Es solle dann auch klar sein, wer auf den jeweiligen Positionen die Nummer eins sei.   

Flick äußerte sich nach den drei sieglosen Tests gegen die Ukraine (3:3), Polen (0:1) und Kolumbien mit vielen Experimenten auch selbstkritisch. «Wenn wir es auf den Punkt bringen, ist es in die Hose gegangen. Das, was wir ausprobiert haben, hat in dieser Form nicht geklappt.»

Von