Melanie Leupolz vom FC Bayern wird verspätet beim DFB eintreffen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Irina R.H./AFP7/dpa)

Der VfL Wolfsburg hat mit Verärgerung auf die nicht eingehaltene frühzeitige Entsendung der Spielerinnen des FC Bayern München zur DFB-Auswahl reagiert.

«Jeder Tag der kurzen Vorbereitungsphase ist wichtig, damit aus Spielerinnen, die während der Saison um Titel konkurrieren, eine erfolgreiche Einheit zusammenwächst», teilten die Niedersachsen mit. «Dass der FC Bayern nun eine im Konsens getroffene und schriftlich festgehaltene Vereinbarung einseitig aufkündigt, kann den hohen Ambitionen der DFB-Elf bei der WM schaden.» 

Bayern-Spielerinnen stoßen später dazu

Die fünf nominierten Bayern-Spielerinnen, die im vorläufigen 28-köpfigen WM-Kader stehen, werden nicht, wie ursprünglich vereinbart, am 20. Juni zum Trainingslager in Herzogenaurach, sondern nach einem Veto der Bayern erst am 23. Juni dazustoßen. 

«Natürlich wissen wir um die Empfehlung der europäischen Clubvereinigung ECA, Spielerinnen erst ab dem 23. Juni abzustellen», teilte der VfL Wolfsburg mit.  Man bekenne sich allerdings «zur im Frühjahr 2023 mit dem DFB erarbeiteten Lösung einer früheren Freigabe».

Am 20. Juni beginnt die erste von zwei Vorbereitungsphasen des Mitfavoriten auf das WM-Turnier (20. Juli bis 20. August). Testspiele stehen noch am 24. Juni in Offenbach gegen Vietnam und am 7. Juli in Fürth gegen Sambia an. Danach wird der endgültige Kader mit 23 Spielerinnen nominiert.

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