Trat wie erwartet bei Tottenham Hotspur das Training an: Harry Kane. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Zac Goodwin/PA Wire/dpa)

Der vom FC Bayern München umworbene Stürmerstar Harry Kane soll dem französischen Serienmeister Paris Saint-Germain einem Medienbericht zufolge einen Korb gegeben haben.

Die Berater des England-Kapitäns hätten PSG, das auch in den Transferpoker eingestiegen ist, klar zu verstehen gegeben, dass ein Wechsel nach Frankreich keine Option sei. Das berichteten die «Bild» und «Sport Bild».

Ungeachtet dessen ist Kane wie erwartet bei Tottenham Hotspur zum Trainingsauftakt erschienen. Der 29-Jährige war auf Twitter in einem Video zu sehen, in dem er neben anderen Fußball-Profis ein Gebäude auf dem Vereinsgelände betritt und dabei die anwesenden Mitarbeiter per Handschlag begrüßt. 

Vor zwei Jahren war der Kapitän der englischen Nationalmannschaft aufgrund des damaligen Interesses von Manchester City zunächst nicht zum Saisonauftakt bei den Spurs erschienen. Es wurde damals in den Medien als Streik ausgelegt, um einen möglichen Wechsel zu erzwingen. Das hatte Kane damals aber in einer Stellungnahme energisch dementiert. 

Kane ist der Wunschkandidat des deutschen Fußball-Rekordmeisters auf der vakanten Stürmerposition. Zuletzt sollen die Münchner in einem zweiten Anlauf 80 Millionen Euro plus Bonuszahlungen geboten haben, was Tottenham mit Eigentümer Daniel Levy aber laut Medien erneut abgelehnt habe. Kane und die Bayern sollen sich dem Vernehmen nach einig sein. Dies würde auch die Absage an PSG unterstreichen. Berichten zufolge müsste München mindestens 100 Millionen Euro zahlen, damit Levy einlenkt. 

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