Wechselte 2017 von der AS Monaco für 57,5 Millionen zu Manchester City: Benjamin Mendy. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Rawcliffe/Press Association/dpa)

Nach seinem Freispruch im Prozess um einen Vergewaltigungsvorwurf und den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung hat Fußballprofi Benjamin Mendy einen neuen Club gefunden.

Der frühere Spieler des englischen Meisters Manchester City unterschrieb einen bis Sommer 2025 gültigen Zweijahresvertrag beim französischen Erstligisten FC Lorient. Das teilte der Verein aus der Ligue 1 mit.

Der 28 Jahre alte französischen Nationalspieler Mendy war in London erst am vergangenen Freitag in einem viel beachteten Fall freigesprochen worden. Ihm war vorgeworfen worden, im Oktober 2018 eine 29 Jahre alte Frau in seinem Anwesen in der Grafschaft Cheshire vergewaltigt zu haben. Auch die versuchte Vergewaltigung einer 24-Jährigen sollte sich der Anklage zufolge dort zwei Jahre später abgespielt haben.

Einst teuerster Verteidiger der Welt

Er war zuvor bereits in einem separaten Verfahren von dem Vorwurf der Vergewaltigung in sechs Fällen und einem Fall von sexueller Nötigung freigesprochen worden. Zu den beiden zuletzt neu verhandelten Vorwürfen hatte sich die Jury damals aber nicht auf eine Entscheidung einigen können. 

Der Vertrag des Franzosen mit Manchester City endete am 1. Juli. Als er 2017 vom AS Monaco zu Man City gewechselt war, galt er mit einer Ablösesumme von 57,5 Millionen Euro als bis dahin teuerster Verteidiger der Welt.

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