Uli Hoeneß (r) hat sich zurückhaltend zum Rauswurf von Max Eberl bei RB Leipzig geäußert. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich zurückhaltend zum Rauswurf von Max Eberl bei RB Leipzig geäußert. «Das ist nicht meine Entscheidung oder unsere Entscheidung», sagte der langjährige Vereinspatron des Fußball-Rekordmeisters am Freitagabend angesprochen auf die überraschende Neuigkeit beim Liga-Rivalen.

Die Sachsen hatten sich zuvor nach weniger als einem Jahr von Sportchef Eberl getrennt – und das nur einen Tag vor dem Bundesliga-Spitzenspiel just gegen die Bayern (Samstag, 18.30 Uhr/Sky).

Hoeneß wurde am Rande des Basketball-Spiels des FC Bayern gegen den Syntainics MBC gefragt, ob die Entwicklung bei RB nun bedeute, dass Eberl frei sei für ein mögliches Engagement in München und dass Hoeneß ihn gern im Verein hätte. «Was das alles heißt…», antwortete Hoeneß vor Journalisten und ergänzte dann: «Ich kann dazu gar nichts sagen.»

Die Leipziger hatten sich von dem erst im Dezember 2022 verpflichteten Eberl getrennt, weil sie bei dem gebürtigen Niederbayern und früheren Nachwuchsspieler des FC Bayern das «fehlende Commitment» monierten. Nach dpa-Informationen ging es dabei um wiederholt nur zögerliche Bekenntnisse zu RB Leipzig. Am Mittwoch war Eberl von der «Sport Bild» mit dem Job als Sportvorstand bei seinem Herzensverein Bayern München in Verbindung gebracht worden. Der 50-Jährige reagierte darauf nur mit Floskeln. Hoeneß wollte Eberl schon vor einigen Jahren nach München lotsen.

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