Den Bundestrainer-Job schließt Ralf Rangnick derzeit aus. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Carmen Jaspersen/dpa)

Ralf Rangnick steht nicht als möglicher Nachfolger von Hansi Flick zur Verfügung. Der 65-Jährige antwortete am Montag in Windischgarsten in einem Interview dem ORF auf die Frage, ob er für eine Anfrage des Deutschen Fußball-Bundes bereitstehen würde mit: «Nein.»

Er habe sich vor 14 Monaten dazu entschieden, in Österreich als Teamchef zu arbeiten und die Mannschaft so vorzubereiten, dass sie sich für die EM im kommenden Jahr in Deutschland qualifizieren und dort auch eine gute Rolle spielen würden, erklärte Rangnick. «Alles andere ist für mich kein Thema», sagte er.

Rangnick übernahm die Nationalmannschaft der Österreicher im Juni vergangenen Jahres. Vorher war der ehemalige Bundesliga-Coach unter anderem vom FC Schalke 04 und RB Leipzig Interimscoach bei Manchester United gewesen. Sein Vertrag mit dem österreichischen Verband ist noch ein knappes Jahr gültig.

An diesem Dienstag tritt seine Mannschaft in Schweden zum nächsten Qualifikationsspiel an. Seit sieben Partien ist er mit Österreich ungeschlagen. Rangnick hatte zu einem früheren Zeitpunkt auch schon mal Interesse am Posten des deutschen Bundestrainers bekundet.

Dieser wurde nun frei nach der Trennung des DFB von Flick am Sonntag. Nach dem 1:4 gegen Japan sah sich der Verband zum Handeln gezwungen. Die Frage der Nachfolge ist offen, gehandelt werden neben Rangnick viele Namen. An diesem Dienstag in Dortmund gegen Vizeweltmeister Frankreich wird übergangsweise DFB-Sportdirektor Rudi Völler als Teamchef einspringen.

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