Sieht den norwegischen Kunstrasen nicht als Nachteil: Leverkusens Geschäftsführer Sport Simon Rolfes. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)

Sportchef Simon Rolfes sieht in dem ungewohnten Untergrund im zweiten Europa-League-Gruppenspiel am Donnerstag (21 Uhr/RTL+) beim norwegischen Meister FK Molde keinen Nachteil für sein Team.

«Grundsätzlich ist Kunstrasen für Passspiel nicht unbedingt negativ. Deswegen müsste er zu unserer Art, Fußball zu spielen, ganz gut passen», sagte der Geschäftsführer des Bundesliga-Tabellenführers. Dennoch seien es «ungewohnte Bedingungen». Deshalb sei es wichtig, dass seine Spieler «sich im Abschlusstraining schnell dran gewöhnen».

Alonso: «Schon ein bisschen anders»

Das betonte auch Trainer Xabi Alonso, der am Spieltag genau ein Jahr bei Bayer im Amt ist. «Ich habe in meiner Karriere nicht so viel gespielt auf Kunstrasen», sagte der frühere Welt- und Europameister: «Es ist schon ein bisschen anders. Der Ball springt anders, man läuft anders. Deshalb müssen wir uns im Training gut darauf einstellen.»

Selbst rund 27 Stunden vor dem Anpfiff verriet Alonso aber noch nicht, ob Matej Kovar, der beim 4:0 zum Auftakt gegen BK Häcken Kapitän und Stammtorhüter Lukas Hradecky vertrat, auch in Molde spielen oder gar der Europacup-Keeper von Leverkusen werden wird. «Wir entscheiden das Spiel für Spiel. Und wer morgen spielt, werden wir sehen», sagte Alonso, der aber andeutete, wie gegen den schwedischen Meister wieder auf vier oder fünf Positionen zu rotieren. «Es ist eine Option. Alle Spieler sind bereit», sagte er, versicherte aber, niemanden für das Derby am Sonntag gegen den 1. FC Köln zu schonen: «Wir denken noch nicht an Sonntag. Das ist ein wichtiges Spiel für das Weiterkommen.»

Von