Die EM-Botschafter für 2032, Gianluigi Buffon (l) und Volkan Demirel. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa)

Nach dem Zuschlag für die gemeinsame Fußball-Europameisterschaft 2032 mit der Türkei hat Italien noch drei Jahre Zeit, bis die Austragungsorte endgültig festgelegt werden.

Auf der vorläufigen Liste des italienischen Fußballverbandes FIGC für die jetzt erfolgreiche Bewerbung stehen zehn Städte – fünf davon sollen im Oktober 2026 übrig bleiben. Neben der Hauptstadt Rom gehören dazu Fußball-Metropolen wie Mailand mit den beiden Vereinen AC und Inter sowie Neapel, Heimat des aktuellen italienischen Meisters SSC Neapel.

Verbandspräsident Gabriele Gravina sagte nach dem Zuschlag: «Unser Land muss begreifen, dass es an der Zeit ist, neue Anlagen zu bauen.» Geplant ist, dass Italien und die Türkei jeweils fünf Ausrichtungsorte bekommen. Nach einem Bericht der Sportzeitung «Gazzetta dello Sport» ist aber möglich, dass das Format noch geändert wird.

Auf Italiens provisorischer Liste stehen zudem Turin, Genua, Bari, Bologna, Florenz, Verona und Cagliari. Als weiterer Kandidat gilt Palermo, die Hauptstadt der Mittelmeer-Insel Sizilien. Erst 2026 soll dann auch festgelegt werden, wo Eröffnungsspiel und Finale stattfinden.

Italien und die Türkei hatten sich vorab schon für eine gemeinsame Kandidatur entschieden. Der türkische Verband war bereits bei mehreren Anläufen gescheitert. Im offenen Wettstreit mit Italien wäre er wieder nur Außenseiter gewesen. Da der WM-Gastgeber von 1990 allerdings absehbar keine zehn EM-reifen Arenen gebaut oder renoviert bekommen hätte, traten beide Verbände gemeinsam an.

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