Union Berlins neuer Trainer Nenad Bjelica (M) unterhält sich mit Christopher Trimmel (l) und Rani Khedira. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Matthias Koch/dpa)

Union Berlins neuer Trainer Nenad Bjelica verfolgt einen klaren fußballerischen Ansatz. «Meine Mannschaften spielen sehr intensiv mit viel Pressing, mit viel Intensität. Meine Mannschaften sind sehr unangenehme Gegner für die Gegner. Wir wollen dominieren», sagte der 52 Jahre alte Kroate bei seiner Vorstellung.

Erfahrungen als Trainer sammelte Bjelica in den höchsten Spielklassen in Österreich, Polen, Kroatien und der Türkei. Mit Austria Wien und Dinamo Zagreb spielte er in der Champions League. «Ich bin kein Trainer, der 50 Ballkontakte braucht, um zum Abschluss zu kommen. Ich bin eher jemand, der den kürzesten Weg zum Tor finden will», sagte Köpenicks neuer Hoffnungsträger über seine Spielphilosophie.

Nach 15 sieglosen Spielen muss Bjelica bei den Eisernen erst einmal Aufbauarbeit leisten. Mitten im Abstiegskampf die Arbeit aufzunehmen, ist für den Kroaten kein Problem. «Meine ersten zwei Stellen in meiner Karriere waren auch Abstiegskampf. Ich bin voll überzeugt von meiner Arbeit. Ich bin sehr selbstbewusst», sagte der erfahrene Coach über seinen Charakter und versprach «maximalen Einsatz».

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