Eintracht Frankfurts scheidender Präsident Peter Fischer wird nach mehr als 23 Jahren nicht mehr für das Amt kandidieren. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Arne Dedert/dpa)

Eintracht Frankfurts scheidender Präsident Peter Fischer hat die Entwicklung im Frauenfußball nach eigener Aussage schlichtweg verschlafen.

«Es gibt eine große Entscheidung, die habe ich zu spät getroffen: Profi-Frauenfußball. Da war ich schlecht beraten, das habe ich dann verpennt», sagte der 67-Jährige in einem Interview der «Frankfurter Rundschau».  

Die Eintracht hatte erst zur Saison 2020/2021 mit dem Erfolgsclub 1. FFC Frankfurt fusioniert. Seitdem spielen die Fußballerinnen für die Eintracht in der Bundesliga und haben auch schon einige Spiele im Deutsche Bank Park ausgetragen. In der Champions League haben sie erstmals die Gruppenphase erreicht, aber keine Chance mehr aufs Erreichen des Viertelfinales. «Die hätten wir viel früher unters Dach der Eintracht holen müssen, vor fünf Jahren schon. Das ärgert mich jetzt schon sehr», sagte Fischer. 

Der Unternehmer kandidiert nach mehr als 23 Jahren als Präsident auf der Mitgliederversammlung am 5. Februar nicht mehr. Kandidat für seine Nachfolge ist der Geschäftsmann Mathias Beck.     

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