Joshua Kimmich (m) von Bayern München geht beim Spiel gegen Union Berlin verletzt vom Platz. Wegen der Schulterblessur fällt er vorerst aus. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)

Ein Comeback des an der Schulter verletzten Joshua Kimmich beim FC Bayern ist aktuell nicht absehbar. «Zum Wochenende wird es sicher nicht reichen», sagte der Münchner Sportdirektor Christoph Freund am Dienstag bei der Vorstellung des neuen Außenverteidigers Sacha Boey von Galatasaray Istanbul.

Kimmichs Schulter müsse ruhig gestellt werden. «Die ersten Tage sind sehr wichtig, dann schauen wir von Tag zu Tag. Wir hoffen schon, dass es ein absehbarer Zeitraum ist», sagte Freund weiter. Die Bayern empfangen am Samstag Borussia Mönchengladbach.

Mittelfeldspieler Kimmich hatte sich im Bundesliganachholspiel gegen Union Berlin (1:0) am 24. Januar an der linken Schulter verletzt und damit die angespannte Personalsituation beim deutschen Rekordmeister unfreiwillig verschärft. Der 28-Jährige erschien am vergangenen Wochenende mit seinem linken Arm in einer Schlinge bei den Fanclubbesuchen der Münchner. «Die Schlinge schaut schlimmer aus, als es ist», sagte Freund.

Trainer Thomas Tuchel hatte in der vergangenen Woche über Kimmichs Ausfall gesagt: «Die Schulter muss erstmal ruhig gestellt werden. Und dann schauen wir von Woche zu Woche, wie der Heilungsverlauf und das Schmerzempfinden ist.» Es sei ganz schwer, «eine Aussage zu machen», bemerkte Tuchel zu Kimmichs Ausfallzeit.

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