Hat seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt: Xavi Hernández. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Joan Monfort/AP)

Beim spanischen Fußball-Meister FC Barcelona hat die komplizierte Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Trainer Xavi im Sommer begonnen.

Ein Name, der immer wieder auftaucht, ist der von Arsenal-Coach Mikel Arteta. Hervorgegangen aus der Barça-Jugend und als ehemaliger Co-Trainer von Pep Guardiola teilt er die gleiche Philosophie. Allerdings ist der Baske noch bis 2025 an die Gunners gebunden.

So werden in den spanischen Medien wie bei «Mundo Deportivo» auch einige deutsche Trainer genannt, die im Sommer zumindest frei wären. Allen voran natürlich Jürgen Klopp, der allerdings nach seinem angekündigten Abschied beim FC Liverpool eine Pause einlegen will. Auch Hansi Flick wird aufgezählt, Präsident Joan Laporta soll den Ex-Bundestrainer sehr schätzen. Eine weitere spanische Lösung wäre Imanol Alguacil von Real Sociedad San Sebastian.

Die britische «Sun» bringt auch Julian Nagelsmann ins Gespräch. Schließlich läuft dessen Vertrag als Bundestrainer im Sommer aus. Zwei ehemalige Trainer, die den Club zu Champions-League-Siegen geführt haben, werden in Barcelona ebenfalls hoch geschätzt: Pep Guardiola und Luis Enrique, deren Verträge bei Manchester City und Paris Saint-Germain noch bis 2025 laufen. «Ich habe zu dem Thema nichts zu sagen», sagte Enrique nach dem 2:2 gegen Stade Brest.

Trainer Xavi Hernández hatte nach dem bitteren 3:5 gegen den FC Villarreal erklärt, sein Amt am 30. Juni aufgeben zu wollen. Der frühere Mittelfeldstar war im November 2021 als Coach nach Barcelona zurückgekehrt, zuvor hatte er Al-Sadd in Katar trainiert. Mit den Katalanen gewann er im vergangenen Jahr die Meisterschaft und den Supercup, die aktuelle Saison verläuft jedoch vor allem in der Liga enttäuschend. In der Primera División hat die Mannschaft um Nationalmannschafts-Kapitän Ilkay Gündogan schon zehn Zähler Rückstand auf den Erzrivalen Real Madrid. 

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