Mathias Beck (r) tritt die Nachfolge von Peter Fischer an. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Arne Dedert/dpa)

Auf der Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt ist Mathias Beck zum neuen Präsidenten gewählt worden. Der 52 Jahre alte Geschäftsmann und bisherige Vizepräsident ist mit überwältigender Mehrheit der 1887 stimmberechtigten Mitglieder zum Nachfolger von Peter Fischer gewählt worden. Beck war der einzige Kandidat.

Nach fast 24 Jahren als Vereinschef des Fußball-Bundesligisten hat der 67-Jährige bereits im Mai vergangenen Jahres seinen Rückzug angekündigt. «Es fällt schwer, Bye-Bye, Tschüss, Ade zu sagen», betonte Fischer in seiner Abschiedsrede vor rund 2200 Mitgliedern und Gästen, die ihm mit langem Applaus feierten. Für ihn sei Beck «der perfekte Nachfolger».

Am Ende seiner Ära konnte Fischer 2018 den Gewinn des DFB-Pokals und 2022 der Europa League feiern. Über die sportlichen Erfolge hinaus verschaffte er sich mit seinem Engagement für demokratische Werte und gegen Rechtsextremismus Anerkennung. In seiner Amtszeit ist die Zahl der Mitglieder enorm gewachsen. Nach der neuesten Erhebung sind es inzwischen 139.000 Mitglieder.

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