Bayern-Trainer Thomas Tuchel (l) spricht mit Joshua Kimmich (M) und Leroy Sané. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat mit deutlichen Worten eine fehlende Unterstützung für sich in den Schwächephasen des FC Bayern München in dieser Saison beklagt.

Nach dem 1:0 im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Arsenal, bei dem der Abwehrspieler mit einem Kopfballtreffer der Matchwinner war, sagte der 29-Jährige: «Es ist schon so, dass das Tor sehr, sehr gut tut. Ich musste mir im letzten Jahr sehr viel anhören und habe sehr, sehr wenig Rückendeckung bekommen.»

Auf die Nachfrage, ob er damit Leute aus dem Verein meine, antwortete der Nationalspieler vor Journalisten: «Generell. Zu meiner Person hat sich ja Hinz und Kunz geäußert. Da war dann wenig da, der mal pro Kimmich war. Dementsprechend ist es ganz schön, wenn ich selber dafür sorgen kann, dass sich die Stimmung ändert.»

Kimmich wertete den Einzug ins Königsklassen-Halbfinale gegen Real Madrid dank seines Treffers als Lohn dafür, nicht aufgegeben zu haben. «Am Ende beweist es wieder mal, dass sich harte Arbeit immer lohnt. Ich bin sehr stolz, dass der Abend so gelaufen ist. Ich freue mich riesig über das Tor und über den Einzug ins Halbfinale.» 

Von